Nirgendwo sind Reifen so wichtig, wie im Formel 1 Rennsport. Die Reifen entscheiden sehr oft, der nun den Grand Prix gewinnt. Die Reifen müssen nicht nur sehr gut haften, damit die Kraft des Motors auf die Straße gebracht wird, sondern sie müssen auch bei Bremsaktionen oder beim Beschleunigen extrem hohe Belastungen aushalten. Diese Extrembelastungen halten die Reifen aber nur durch eine gut durchdachte Mischung aus synthetischem Kautschuk und vielen “geheimen” Zutaten aus. Der natürliche Kautschuk, der schon seit Ewigkeiten als Rohstoff dient, wäre für die Herstellung dieser Reifen völlig ungeeignet. Der Amerikaner Charles Goodyear hat die erste große Entdeckung in Bezug auf den synthetischen Kautschuk gemacht, und zwar schon im 19. Jahrhundert. Damals hat Goodyear die Vulkanisation erfunden, die den Rohkautschuk in Gummi umwandelt. Es war zwar ein großer Schritt in der Forschung, aber das Material war nicht so vielfältig einsetzbar, wie gewünscht. Das Gummi ging recht schnell kaputt, wenn es mit Chemikalien oder Öl in Berührung kam und es hielt keine hohen Temperaturen aus. Das waren keine guten Voraussetzungen für das Zeitalter des Automobils. Es musste eine praktikable Lösung her. 1906 wurde in der Direktorenkonferenz der Elberfelder “Farbenfabriken vorm. Friedr. Bayer & Co” eine Idee geboren, die schnelle Hilfe bringen sollte. Es wurde eine Erfolgsprämie in Höhe von 20.000 Mark für denjenigen in Aussicht gestellt, der es schafft, ein Verfahren zu entwickeln für die Herstellung von Kautschuk oder einem vollwertigen Ersatz. Tatsächlich wurde auch ein solcher Stoff entwickelt und fand Einsatz in der Automobilbranche.
Um eine Verminderung des Benzinverbrauches zu erreichen, ist der Reifen-Rollwiderstand nicht ganz unwichtig. Es wird in der Werbung versprochen, dass man durch die Umrüstung auf rollwiderstandsarme Autoreifen der Kraftstoffverbrauch gesenkt wird. So einfach soll es sein, Benzin zu sparen. Zwar ist der benutzte Reifen tatsächlich an der möglichen Einsparung von Benzin beteiligt, aber es spielen ganz viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Die Verringerungen des Kraftstoffverbrauches, die in letzter Zeit zu verzeichnen sind, gehen wohl eher auf Verbesserungen der Motortechnik zurück. Aber auch der Reifen muss in die Umsetzung des Benzinsparens einbezogen werden. Am Fahrrad kann man sehen, wie der Schritt in eine energiebewusste Zukunft aussehen muss. Das heißt nicht, dass die Verbraucher alle vom Auto auf das Fahrrad umsteigen müssen, sondern das Fahrrad ist ein Paradebeispiel für geringen Rollwiderstand. Das Fahrrad hat sehr schmale Reifen, die in der Regel auch noch recht hart aufgepumpt wurden. Diese beiden Faktoren vermindern den Rollwiderstand, wohingegen beim Auto natürliche Grenzen gesetzt sind.
Auf online-reifen.com kann man unter dem Link http://www.online-reifen.com/ Reifen mit geringem Rollwiderstand finden. Auf online-reifen.com kann man sich über die Eigenschaften von Reifen erkundigen, um die richtige Wahl für die energieeffizienten Reifen zu treffen. Einige Automobilhersteller haben ihre Fahrzeuge bereits mit Energiesparreifen ausgerüstet und die weisen einen um 0,3 bar erhöhten Luftdruck auf. Viel mehr Druck ist aber auch nicht möglich, da der Fahrkomfort unter dem erhöhten Druck natürlich leidet. Schmalere Reifen sind eine weitere Möglichkeit, aber da kommt ja wieder die Frage nach der Optik ins Spiel. Der Trend geht eindeutig zu breiten Reifen und der Absatz der Reifen würde sehr leiden. Breitere Reifen haben zudem ein wesentlich besseres Haftungsvermögen.